Über uns 


Das Jahr im Rebenhof Rack - erleben Sie den Jahresverlauf       in unserem Weingut.

 

Januar 

Im Keller wird der neue Jahrgang von der Hefe abgestochen. Ein anderer Teil wird von der Feinhefe (Resttrub nach dem ersten Abstich) mit Schichtenfilter filtriert und wieder ein andere wird langsam auf die Füllung in die Flasche vorbereitet. Je nach Witterungsverlauf beginnt der Rebschnitt in den Weinbergen.  Früher begann der Rebschnitt am St. Vinzenz-Tag (22. Januar).

Februar 

Im Keller werden die jungen Weine verkostet.

Der Ausbau der Weine für die Füllung geht weiter und es werden Analysen von einigen Weinen im Weinlabor angefertigt. Die ersten Weißweine werden auf Flaschen gezogen
Im Weinberg geht der Rebschnitt weiter, auch bei winterlichen Bedingungen.

 

März 

Die frischen Weine werden abgefüllt, die bereits auf der neuen Weinkarte zu erwerben sind. Die verbleibenden Weine im Keller werden ständig verkostet und gehegt und gepflegt, bis auch sie reif für die Flasche sind.

Im Weinberg ist geht nun der Rebschnitt dem Ende zu. Nun beginnt das Biegen und Anbinden der Reben. Dieses wie auch das Ausbessern der Drahtrahmen und der „Stickel“, die im Laufe des Jahres sehr in Anspruch genommen wurden, muss bis zum Austrieb der Reben geschafft sein.

 

April 

April, April der macht was er will! Doch er kann auch sommerlich sein, wie 2007 . . .
Im Keller werden die Weine kritisch verkostet. Es wird entschieden, welcher Wein zu einem späteren Zeitpunkt abgefüllt wird. Im Weinberg beginnt der Austrieb. Die Witterung und der Zeitpunkt des Austriebs haben bereits jetzt schon großen Einfluss auf das Wachstum und den Ertrag im Herbst. Die Wasserschosse am Fuß der Reben werden in Handarbeit entfernt.  
  

Mai 

Im Wonnemonat Mai ist der Austrieb bereits deutlich zu erkennen. Nun erkennt der Fachmann auch die unterschiedlichen Rebsorten. In den Weinbergen beginnt nun das Ausbrechen. Hierbei werden unerwünschte Seitentriebe entfernt, weil sie den fruchttragenden Trieben die Nährstoffe wegnehmen würden. Die übrigen Triebe werden hochgebunden damit sie nicht abbrechen. Es wird in den Steillagen gesenst, und gemulcht und bis Ende Mai beginnen auch die Pflanzenschutzmaßnahmen - bei uns flächendeckend mit den Pheromonen - einem einfachen, wirksamen, aber teureren Rebschutz als mit Spritze nach dem Motto: Verwirrung statt Vergiftung! Nach diesem Motto funktioniert die Traubenwickler-Bekämpfung im Weinberg seit 2003 ganz hervorragend.

Juni 

Je nach Witterungsverlauf fangen die Reben zu blühen an. In 2007 geschieht das bereits viel früher - noch im Mai! Auch jetzt werden die Triebe, an denen bereits schon kleine Trauben zu erkennen sind, hochgesteckt. Unkräuter unter den Zeilen werden entfernt, damit es die Nährstoffzufuhr und den Wasserhaushalt der Reben nicht gefährdet.

 

Juli

Nun werden die Laubwände per Hand eingesteckt und gekürzt. Dadurch wird verhindert, dass die Rebe ihre Kraft in das Längenwachstum steckt. Denn die Frucht benötigt die volle Nährstoffszufuhr und Wasserversorgung. Die natürliche Zeilenbegrünung wird ebenfalls kurz gehalten. Die Beeren haben bereits das Entwicklungsstadium „Erbsengröße“ erreicht. Jetzt beginnt bei den Roten die Traubenteilung, vor allem bei Cabernet Sauvignon und Merlot. So erreichen die Trauben mehr Konzentrat und mehr Zucker.

August

Langsam verfärben sich die Trauben. Nun heißt es bei uns „Auf in die grüne Lese“. Jetzt werden alle in der Reife nachhinkende oder kranke Trauben entfernt. Auch ddie Laubwände werden in dem einen oder anderen Weinberg in der Traubenzone etwas reduziert also geöffnet. Hierdurch bekommen die Trauben mehr Sonnenschein und dies fördert die Säurereduzierung und die Zuckereinlagerung. Ein weiterer Vorteil der Entblätterung ist das schnellere Abtrocknen der Traubenzone, wodurch das Ausbrechen von Krankheiten, wie Botrytis, etwas reduziert werden kann. Der Pflanzenschutz ist nun abgeschlossen.

September

Langsam werden die Trauben reif, und man kann bei einigen Sorten schon einmal naschen. Nun beginnt auch langsam die Vorbereitung auf die Weinlese. Die Geräte werden alle herbsttauglich gemacht, und im Keller werden die Edelstahlfässer vom Weinstein der letzten Weine gesäubert. Einige Weine aus dem letzten Jahrgang werden nun auf die Flasche gefüllt, um Platz für den neuen Jahrgang zu schaffen. Im Weinberg kontrolliert man ständig die reife und die Oechslegrade, um zu sehen, wann der richtige Zeitpunkt für die Lese des Weinberges gekommen ist. Ende August, im September beginnt die Weinlese mit den frühreifen Sorten wie Müller-Thurgau und Silvaner.

Oktober

Ein goldener Oktober wäre nun gerade das richtige. Die Lese ist nun in vollem Gange. Während draußen im Weinberg die Familie und ihre Lesehelfer die Trauben ernten, werden zuhause die Trauben verarbeitet. Sie werden gepresst, vorgeklärt, abgezogen und mit Reinzuchthefen im Gärtank zum Gären gebracht. Langsam beginnt die Gärung, und das Geschäft mit dem „neuen Wein“, auch „Federweiser“ genannt, kommt ins Rollen.

November

Im Keller läuft alles auf Hochtouren. Die gärenden Weine müssen ständig kontrolliert und verkostet werden. Mit Hilfe von Kühlung verläuft die Gärung bei einer Temperatur von ca. 12 - 14 °C. Die Auslieferung der Weine und Präsentkartons und -körbe für Weihnachten beginnt.

Dezember

Im Weinkeller werden einige Weine, die den gewünschten Restzuckergehalt erreicht haben, von ihrer „Mutter“ der Hefe abgestochen. Im Weinberg ruht die Arbeit.

Bis Weihnachten werden die gewünschten Weinbestellungen fast alle persönlich von ausgeliefert. Alle Kräfte konzentrieren sich nun auf die zahlreichen Feierlichkeiten in der Weinstube.

Zwischendurch

. . . trifft sich die Weinbruderschaft „Collegium Vinum“, um ihr Jahreskapitel am Vorabend des Dreikönigstages abzuhalten und zu geselligen Weinwisserstammtischen.

Rudi Rack gibt Weinproben, Weinseminare und speziell sein „Vinarium“.

Weinfreunde freuen sich auch auf die jährlichen Busfahrten zu ausgesucht schönen Weinfesten in der näheren und weiteren Umgehung, die von den Racks gern organisiert und angeboten werden. So kann das Weinwissen auf gesellige Art stets vertieft werden, Freundschaften entstehen - alles nach dem alten Motto „Ergo bibamus“.